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Current Analogies

Eine Ausstellung des Bereichs für interaktive & zeitbasierte Medien, Prof. Alex Oppermann, Hochschule für Gestaltung Offenbach.

An exhibition realized by the Class for Interactive & Motion Design, Prof. Alex Oppermann University of Art and Design Offenbach
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Die "Gout" Ausstellung

ist seit dem Jahr 2005 ein fester Bestandteil im Sheraton Offenbach Hotel. Die Künstlerinnen und Künstler beweisen jedes Jahr aufs Neue ihre Kreativität und machen gout zu einem Highlight in Offenbach. Durch die jährlich wechselnden Themen haben die Gäste des Sheraton Offenbach Hotels und die kunstbegeisterten Bürger Offenbachs eine spannende Vielfalt an künstlerischen Werken bereits erleben dürfen. Wir freuen uns durch die langjährige Kooperation mit der HfG auch dieses Jahr,
jungen Künstlern, die an der HfG studieren, ein Forum bieten zu können, welches einem breit- gefächerten und internationalen Gästekreis zugänglich ist und nicht zuletzt auch zur Qualität und der Erscheinung unseres Hauses beiträgt. Wir betrachten die Ausstellung jedes Jahr aufs Neue als eine Aufwertung unseres Hotels. Die Kunstfreunde Offenbachs und der Umgebung, sowie die Gäste des Sheraton Offenbach Hotels haben täglich die Gelegenheit diese atemberaubende Ausstellung rund um die Uhr zu bewundern.
"Das digitale Bild im analogen Kontext" – unter diesem Motto steht die diesjährige Ausstellung. Spektakuläre Lichtinstallationen, optische Täuschungen und viele andere Ausstellungsstücke erwarten uns. Mein herzlicher Dank gilt Professor Bernd Kracke und Professor Alex Oppermann für die intensive und gute Zusammenarbeit, als auch den ausstellenden Studenten der HfG sowie allen anderen Beteiligten für ihr Engagement und die Unterstützung.
Ich wünsche uns und unseren Gästen viel Spaß beim Betrachten und Erleben der Ausstellung.





Dirk Wilhelm Schmidt
General Manager des
Sheraton Offenbach Hotels
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Das Hotel als Inspiration

Das Hotel als Sujet. Das Hotel als Ausstellungsort. gout, soviel ist sicher, ist in den acht Jahren, die die Kooperation der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach und dem Sheraton Offenbach Hotel inzwischen besteht, zu einer Marke geworden, die stets eine besondere gestalterische und künstlerische Qualität zum Ausdruck bringt. Die jungen Künstlerinnen und Künstler der verschiedenen Fachbereiche und Lehrgebiete der HfG eignen sich jeweils das Hotel an und schaffen einen sich ständig verändernden KunstRaum.

Dieses Jahr bespielen Studierende der Friederichs- Stiftungsprofessur Interactive Design / Motion Graphics unter dem Titel "Das digitale Bild im analogen Kontext" die Räume mit interaktiven Arbeiten, Licht– und
Rauminstallationen, Animationen, analogen Arbeiten mit digitaler Ästhetik und Digitalprints und zeigen spannungsreich, wie das Hotel zum einen als Plattform für die Arbeiten fungiert und zum anderen als Teil der Ausstellung eine ganz neue Perspektive bietet. So beschäftigen sich einige der Arbeiten mit der Vergangenheit und dem speziellen Charme des denkmalgeschützten Gebäudeteils, das bis 1993 ein Schwimmbad beherbergte und offenbaren die Spannungsfelder, die entstehen, wenn Historie – und damit analog geprägtes – mit modernen Medien in den Dialog tritt.
Besucher können sich hier auf ungewöhnliche Erfahrungen gefasst machen - ein guter Vorgeschmack auf die im kommenden Jahr zum ersten Mal in Frankfurt und Offenbach stattfindende internationale "B3 – Biennale des Bewegten Bildes", die unter anderem mit großer Strahlkraft dieses thematische Spektrum verdichten wird.

Mein herzlicher Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sheraton Offenbach Hotels sowie dem Direktor, Dirk Wilhelm Schmidt, für die hervorragende Zusammenarbeit. Ein ganz besonderer Dank geht an alle beteiligten Studierenden
der HfG für die gelungene und facettenreiche Ausstellung sowie unserem Friederichs- Stiftungsprofessor Alexander Oppermann, in dessen Händen die Betreuung des Projekts lag. Ebenso danken möchte ich an dieser Stelle der Heinz und Gisela Friederichs Stiftung für die langjährige Unterstützung der HfG sowie den zusätzlichen Sponsoren dieser Ausstellung.





Prof. Bernd Kracke
Präsident der Hochschule
für Gestalung
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Die Brücke ist die wichtige Verbindung zwischen dem Hotelgebäude und dem historischen Büsing Palais. Das Projekt Bridge unterstreicht diese Verbindung durch ein dynamisches Lichtspiel. Die Beleuchtung wird direkt durch die Passanten auf der Brücke beeinflusst, die so durch ihre Interaktion immer wieder neue Farbtöne entstehen lassen. So kommt es gleichsam zu einem Wandel der inneren und äußeren Lichtstimmung.

1987 geboren in Frankfurt/M.
2009 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach

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Yacin Boudalfa
Bridge

Interaktive Rauminstallation
Die meisten Besucher kommen lediglich zur Körperpflege vorbei, sehen das Schwimmen eher als willkommenen Nebeneffekt und die Pommes mit Cola als verdiente Belohnung für die zusätzlich entstandene Anstrengung.

An der Kasse gibt es die vorgeschriebenen Badekappen und Schwimmflügel zum Ausleihen und um die aktuelle Bademode kümmert sich die Frau an der Kasse auch noch.
Alles Restposten aus Paris.

1988 geboren in Frankfurt/M.
2009 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach
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Jan Buchczik
Parkbad 1961 - 1990
Illustration, Digitaldruck auf MDF
Die Bilder von Fantasiewelten nehmen in unserem Gedächtnis ebenso viel Platz und Bedeutung ein, wie die Bilder der realen Welt. Bei der Schöpfung fremder Gestalten ist man, bewusst oder unbewusst, befangen von der kollektiven Welt der Fantasiefiguren. Aber dadurch gewinnen diese Geschöpfe auch etwas Vertrautes und gleichzeitig gibt es Platz für eigene Imagination, um die Lücken in der Erzählung zu füllen und die Fantasiewelt zu beleben. Die Figuren in Superposed Swevens verändern sich während sie angesehen werden. Durch die Technik des Lentikulardrucks, der sogenannten Wackelbilder, erwachen die Figuren nur für einen kurzen Augenblick zum Leben, um dann wieder zu erstarren.

Leonie Link (l)
1987 geboren in Schwäbisch Hall
2008 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach/Main

Julia Zuleger (r)
1986 geboren in München
2006 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach/Main
2009 Ausstellung "Nowaja Zemlja",
Fabrik Frankfurt
2010 Ausstellung "Half Reference",
Satellit Berlin
2011 Ausstellung "Popup: Project",
Bus Projects, Melbourne
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Leonie Link & Julia Zuleger
Superposed Swevens
3 Digitaldrucke hinter

Lentikularfolie, 100x70cm
Die Wirkung lässt sich im ersten Moment nur schwer konkretisieren: Eine Fragestellung oder doch die Fiktion einer gut gemeinten Idee?

Elemente.
Formgebung und Sprache.
Verknüpfung und Assoziation.
Assoziation und Gefühl.
Die Zusammensetzung gleicht einem Experiment. Reaktionsweg unklar, das Ergebnis erneut eine Fragestellung. Hier und da Anhaltspunkte einer vergangenen Zeit dessen Spuren an Gefühle von Zuversicht erinnern lassen. Eine Vorstellung von Zukunft wie sie niemals eintraf. Nach und nach taucht sie in abstrahierter Form wieder auf und treibt so langsam an der Oberfläche vor sich hin gerät in Vergessenheit um irgendwann neu entdeckt zu werden.

1987 geboren in Stuttgart
2009 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach
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Simon Keckeisen
»We had an idea about the future.«

3D-Illustrationen, Digitaldruck auf Papier
Ein Luft-Schiff, die Fusion zweier Gegensätze.
Ein Konstrukt, das sich stützt.
Symbiose aus dem Unterschied.
Zusammenleben kurz vor dem Zusammenbruch.
Korrespondierende Bausteine, die sich im gleichen Augenblick abstoßen.
Auf das Wesentliche konzentriert, mit einem fachmännischen Blick für das Unbedeutsame.
Die Zerbrechlichkeit von Glas öffnet den Blick auf die Beständigkeit.

Eine Zusammenstellung, eine Selektion von Utensilien, die Grafiken formen. Zaghafte Bewegungen verändern die Komposition, sanfte Klänge untermalen den Wandel. Eine Collage im dreidimensionalen Raum, die sich nach der Flachheit eines Papiers sehnt.

1988 geboren in Frankfurt/M.
2009 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach
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Timo Lenzen
Luftschiff

3D-Animationen
In Erinnerung an:
Alex Jaziri
Anna Flügel
Dominik Eichenberg
Jan Wagner
Jennifer Lenzen
Julia Skopp
Juliane Link
Leonie Keggenhoff
Lisa Roßner
Manuel Oppermann
Mathias Boudalfa
Merlin Zuleger
Simon Buchczik
Thekra Bär
Timo Hopf
Yacin Keckeisen

1986 geboren in Hanau
2006 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach
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Mathias Bär
Totem

interaktive Videoinstallation
Es ist Wochenende und Familie X packt ihre viel zu großen Rucksäcke. Mutter steht in der Küche und füllt mit hochrotem Kopf und schwindender Geduld die schier unendliche Anzahl von Tupperboxen: belegte Brote, Schokoriegel, Trinkpäckchen, Regenjacken. Alles muss mit, nichts darf vergessen werden.

Schwimmbad, Freizeitpark, Ponyhof – öffentliche Einrichtungen mit Spaßfaktor.

Ausflüge beschwingen den Alltag genau so, wie sie ihm seine Begrenztheit aufzeigen.

1987 geboren in Würzburg
2010 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach
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Thekra Jaziri
Freude. Freizeit. Ausflug.

Illustrationen
Lass uns noch ein paar Bahnen schwimmen.
Alle zusammen.
Für immer.
Bis uns wieder die Luft ausgeht.

Die Arbeit Schwarm befasst sich mit Bewegungsmustern, bezieht sich auf den Raum als ehemaliges Offenbacher Schwimmbad und stellt den Versuch dar, Bewegungsabläufe abseits von Bildschirmen und Projektoren darzustellen.

1987 geboren in Naila
2008 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach
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Merlin Flügel
Schwarm

Rasteranimation, 200x100cm,
Plexiglas, Dibond
Die Qualität eines Hotels offenbart sich mitunter in der Art, wie bestimmte Dinge im Verborgenen bleiben. Die Grenze zwischen der Geschäftigkeit, der mannigfaltigen Arbeits- und Bewegungsabläufen auf der einen Seite und der Gewährleistung von Ruhe, Diskretion und einer wohnlichen Atmosphäre auf der anderen, muss bestehen bleiben. Es muss eine Ordnung in das Nebeneinander, Durcheinander, Umeinander gebracht werden, das das Aufeinandertreffen von unzähligen verschiedenen Individuen und Bedürfnissen zwangsläufig bedingt. Es bedarf einer perfekten Inszenierung auf einer Drehbühne, die die richtige Kulisse im richtigen Moment präsentiert, während die dafür notwendigen Prozesse im Hintergrund ablaufen.

1988 geboren in Bonn Bad-Godesberg
2005-2008 Ausbildung zum staatl. geprüften Grafik-Designer am Berufskolleg für Grafik-Design Mannheim
2008 Studium der Visuellen Kommunikation, HfG Offenbach am Main
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Dominik Keggenhoff
Bühnen

2D/3D Animation
Es ist ein Experiment zwischen Bewegung und Stillstand. Die Reduktion eines bestimmten Zeitabschnitts auf nur einem Moment. Ein Versuch, hunderte Bilder in einem Bild festzuhalten.

1989 geboren in Heidelberg
2009 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach
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Anna Skopp
Reduction

Inkjet-Prints auf Alu-Dibond
"Der Rhythmus ist die Architektur des Seins, ist die innere Dynamik, die ihm Form gibt, ist das Wellensystem, welchen das Sein dem Anderen entgegensendet, ist der eine Ausdruck der Lebenskraft.“

Zitat von Léopold Sédar Senghor aus "Négritude und Humanismus“

1990 geboren in Steyr,
Oberösterreich
2010 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach
2012 Ausstellung "Luminale“, Heyne Kunstfabrik Offenbach am Main
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Lisa Hopf
medias in undas

Rauminstallation
Foto- und Videomaterial wurde durch verschiedene experimentelle Prozesse manipuliert und neu kompositioniert.

Durch den so zustande kommenden Zerfall und die Neuordnung von Landschafts- und Architekturelementen wird es für den Betrachter zu einem Spiel, bei dem er sich stetig am schmalen Grad zwischen der realen und der digitalen, virtuellen Welt bewegt.

1983 geboren in Offenbach am Main
2006 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach
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Jennifer Wagner
Neu Vermessung

Inkjet-Prints auf Alu-Dibond
Da ist dieser sonderbare Raum. Eigentlich ist es gar kein Raum im herkömmlichen Sinne, denn er hat keine Decke. Es ist eher eine Art Becken... Er liegt zentral, aber im Keller. Ihm fehlt jede Funktion, er ist ein Abstand, eine Lücke, eine Sackgasse. Nicht mal als Abstellraum kann man ihn benutzen, aus brandtechnischen Gründen. Täglich passieren viele Leute die Treppen, die ihn umschließen, aber er zieht keinerlei Aufmerksamkeit auf sich. Ihn zu betreten fällt niemandem ein. Ich mag ihn, denn in seiner Surrealität ist er wertvoll. Wie schon gesagt, ein Becken, zentriert zwischen Lobby und Zimmern, die Achse, um die sich der Zugang zur zweiten Ebene dreht. Und einsehbar aus allen drei Stockwerken. Zehn ungenutzte Quadratmeter! Ein kleines Herz in der Mitte des Hotels, potentielles Behältnis für etwas Schönes.

1989 geboren in Berlin
2010 Studium der Visuellen
Kommunikation, HfG Offenbach
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Juliane Eichenberg
Als würde man schweben

Rauminstallation
Karte Brieke Samsung Ried und Sohn Pilz Gail Rittal Ströbel Elektro Käss Elero Sopro
Impressum

Webseite
zur Ausstellung gout 2012/2013 im
Sheraton Offenbach Hotel

Hochschule für Gestaltung
Offenbach am Main
Fachbereich Motion & Interactive Design
Prof. Alex Oppermann

Schloßstraße 31
63065 Offenbach/M.

Tel. 069.80059-0
Fax 069.80059-109

Erscheinungbild
Anna Skopp

Webseite
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Vielen Dank an all unsere Sponsoren und all denen, die mitgeholfen haben dieses Projekt zu realisieren.


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